Ronny Rauhe ist neuer Staatsminister für Sport und Ehrenamt

Ronald „Ronny“ Rauhe ist neuer Staatsminister für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt. Der frühere Kanurennsport-Olympiasieger wurde als Nachfolger von Christiane Schenderlein vorgestellt. Das Amt war seit Ende Juli vakant.

 

„Dass das Amt des Staatsministers für Sport und Ehrenamt wieder besetzt ist, ist ein wichtiges Signal. Für unsere Vereine kommt es jetzt darauf an, dass die Anliegen des Sports nicht nur im Spitzensport, sondern auch an der Basis gehört werden. Ehrenamt, Sportstätten, Nachwuchsarbeit und Bürokratieabbau bleiben zentrale Themen für die Vereine im Landkreis Börde.“ - Florian Bortfeldt, Geschäftsführer des KSB Börde

 

Der 44-jährige Berliner bringt große Erfahrung aus dem Spitzensport mit. Rauhe nahm zwischen 2000 und 2021 an sechs Olympischen Spielen teil, gewann zwei olympische Goldmedaillen und insgesamt 16 WM-Titel. Zugleich war und ist er in sportlichen Strukturen engagiert, unter anderem in der Athlet*innenvertretung. Nach Angaben des DOSB möchte Rauhe in seinem neuen Amt insbesondere die Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland vorantreiben, die Spitzensportreform weiter begleiten und bessere Rahmenbedingungen für Spitzenleistungen, Trainerinnen und Trainer sowie das Ehrenamt schaffen.

 

Der Kreissportbund Börde begrüßt, dass die wichtige Schnittstelle für Sport und Ehrenamt auf Bundesebene wieder besetzt ist. Für die Sportvereine vor Ort sind verlässliche politische Ansprechpersonen und klare Rahmenbedingungen von großer Bedeutung. Das betrifft nicht nur den Spitzensport, sondern auch die vielen ehrenamtlich getragenen Strukturen im Breiten-, Nachwuchs- und Gesundheitssport.

 

Gerade im ländlichen Raum stehen Vereine vor großen Herausforderungen: Ehrenamtliche müssen gewonnen und gehalten werden, Sportstätten brauchen Investitionen, bürokratische Verfahren müssen handhabbar bleiben und Angebote für Kinder, Jugendliche, Familien und ältere Menschen sollen dauerhaft gesichert werden.

 

Der KSB Börde verbindet mit der Neubesetzung die Erwartung, dass Sport und Ehrenamt auf Bundesebene weiterhin sichtbar, verlässlich und praxisnah vertreten werden.

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Veröffentlichung

Di, 08. September 2026

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